Allgemeine Geschäftsbedingungen der Klinghardt Akademie (in Gründung)
Stand 06.10.2026
1. Anbieter und Anwendungsbereich
1.1 Anbieterin und Vertragspartnerin ist die
Klinghardt Akademie (in Gründung)
Dr. Dietrich Konrad Klinghardt
17615 148th Ave NE
WOODINVILLE, WASHINGTON 98072
VEREINIGTE STAATEN VON AMERIKA
E-Mail: akademie@klinghardt-akademie.de
nachfolgend „Akademie“ genannt.
1.2 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über die Teilnahme an Präsenzseminaren, Fortbildungen, Vorträgen und vergleichbaren Veranstaltungen sowie über den Kauf körperlicher Waren, insbesondere Bücher, Seminarunterlagen, Arbeitsmaterialien und Datenträger.
1.3 Die Bedingungen gelten gegenüber Verbrauchern und Unternehmern. Verbraucher ist eine natürliche Person, die einen Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zuzurechnen sind. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
1.4 Maßgeblich ist die bei Vertragsschluss wirksam einbezogene Fassung dieser Bedingungen. Individuell getroffene Vereinbarungen haben Vorrang.
1.5 Gegenüber Unternehmern gelten abweichende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden nur, wenn die Akademie ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt hat.
2. Angebote und Zustandekommen des Vertrags
2.1 Angaben auf der Website, in Veranstaltungsprogrammen, Katalogen und sonstigen Informationsmaterialien dienen der Beschreibung des Angebots. Soweit nicht ausdrücklich anders angegeben, stellen sie noch kein verbindliches Vertragsangebot der Akademie dar.
2.2 Mit einer Bestellung oder Veranstaltungsanmeldung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss des jeweiligen Vertrags ab. Vor Abgabe des Angebots werden ihm die wesentlichen Leistungsmerkmale, der Gesamtpreis und gegebenenfalls zusätzliche Kosten mitgeteilt.
2.3 Die Akademie kann das Angebot innerhalb von fünf Kalendertagen annehmen. Bei Veranstaltungen muss die Annahme außerdem vor Veranstaltungsbeginn erfolgen. Die Annahme erfolgt durch eine ausdrückliche Vertrags- oder Buchungsbestätigung, beispielsweise per E-Mail. Bei Warenbestellungen kann die Annahme auch durch Versand der bestellten Ware innerhalb dieser Frist erfolgen.
2.4 Eine automatisch versandte Nachricht, die lediglich den Eingang der Bestellung oder Anmeldung bestätigt, ist noch keine Vertragsannahme, sofern sie nicht ausdrücklich zugleich die Annahme erklärt.
2.5 Bei einem unmittelbar persönlich abgeschlossenen Geschäft kommt der Vertrag durch die übereinstimmenden Erklärungen des Kunden und der Akademie zustande.
2.6 Für Inhalt und Umfang der geschuldeten Leistung sind die bei Vertragsschluss vereinbarte Produkt- oder Veranstaltungsbeschreibung sowie etwaige individuelle Vereinbarungen maßgeblich. Später übersandte organisatorische Hinweise begründen keine zusätzlichen Zahlungspflichten oder nachträglichen Teilnahmevoraussetzungen.
2.7 Vertragssprache ist Deutsch. Bei Fernabsatzverträgen erhalten Verbraucher eine Vertragsbestätigung mit den gesetzlich erforderlichen Informationen auf einem dauerhaften Datenträger, beispielsweise per E-Mail.
3. Preise und Bezahlung
3.1 Es gelten die bei Vertragsschluss vereinbarten Preise in der jeweils ausgewiesenen Währung. Gegenüber Verbrauchern werden Gesamtpreise einschließlich der anfallenden gesetzlichen Steuern angegeben.
3.2 Versandkosten und sonstige zusätzliche Kosten werden vor Abgabe der Bestellung oder Anmeldung gesondert ausgewiesen. Bei grenzüberschreitenden Warenlieferungen wird vor Vertragsschluss darüber informiert, ob zusätzliche Einfuhrabgaben oder Abwicklungskosten vom Kunden zu tragen sind und, soweit im Voraus bestimmbar, in welcher Höhe.
3.3 Die verfügbaren Zahlungsarten werden im Bestell- oder Anmeldeverfahren mitgeteilt. Eine Zahlung per Lastschrift setzt ein entsprechendes Mandat voraus.
3.4 Soweit vor Vertragsschluss kein anderer Zahlungstermin vereinbart wurde, ist der Rechnungsbetrag innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Rechnung fällig. Eine abweichende Fälligkeit, insbesondere eine Zahlung vor Veranstaltungsbeginn oder vor Warenversand, muss vor Vertragsschluss vereinbart werden.
3.5 Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Vorschriften. Kosten einer Rücklastschrift können nur verlangt werden, soweit der Kunde die Rücklastschrift zu vertreten hat und die Kosten tatsächlich entstanden sowie rechtlich erstattungsfähig sind. Eigene allgemeine Verwaltungs- oder Personalkosten werden hierfür nicht berechnet.
4. Gesetzliches Widerrufsrecht
4.1 Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen und bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Gesetzliche Ausnahmen bleiben unberührt.
4.2 Über Voraussetzungen, Fristen und Ausübung des Widerrufs sowie dessen Folgen informiert die Akademie in einer gesonderten, auf den jeweiligen Vertrag abgestimmten Widerrufsbelehrung. Das gesetzliche Muster-Widerrufsformular wird ebenfalls bereitgestellt.
4.3 Die bloße Festlegung eines Veranstaltungstermins führt nicht generell zum Ausschluss des Widerrufsrechts. Ein Ausschluss kommt nur in Betracht, wenn die Voraussetzungen einer gesetzlichen Ausnahme tatsächlich erfüllt sind.
4.4 Soll eine entgeltliche Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, holt die Akademie die hierfür erforderlichen ausdrücklichen Erklärungen des Verbrauchers gesondert ein. Die Zustimmung zu diesen AGB ersetzt diese Erklärungen nicht.
4.5 Ein vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts bei Dienstleistungen setzt insbesondere die vollständige Leistungserbringung und die weiteren gesetzlichen Voraussetzungen voraus. Ein etwaiger Wertersatz für bereits erbrachte Leistungen richtet sich ausschließlich nach den gesetzlichen Bestimmungen.
4.6 Die nachfolgenden vertraglichen Stornierungsregelungen beschränken ein bestehendes gesetzliches Widerrufsrecht nicht. Bei wirksamem Widerruf fallen keine vertraglichen Stornierungsgebühren an.
5. Lieferung, Eigentum und Mängelrechte bei Waren
5.1 Liefergebiet, Versandkosten und Lieferzeit werden im jeweiligen Angebot oder spätestens vor Abgabe der Bestellung angegeben.
5.2 Wird nach Vertragsschluss erkennbar, dass die vereinbarte Lieferung nicht oder nicht rechtzeitig erfolgen kann, informiert die Akademie den Kunden unverzüglich. Die gesetzlichen Rechte des Kunden bleiben bestehen. Eine Ersatzlieferung mit einem anderen Artikel erfolgt nur mit seiner Zustimmung.
5.3 Teillieferungen erfolgen nur, wenn sie dem Kunden zumutbar sind. Hierdurch entstehen ihm keine zusätzlichen Versandkosten.
5.4 Beim Versand an Verbraucher trägt die Akademie die Gefahr des zufälligen Verlusts und der zufälligen Beschädigung bis zur Übergabe an den Verbraucher oder eine von ihm benannte empfangsberechtigte Person. Die gesetzliche Sonderregelung für einen vom Verbraucher selbstständig beauftragten, zuvor nicht von der Akademie benannten Transporteur bleibt unberührt. Gegenüber Unternehmern gelten die gesetzlichen Gefahrtragungsregeln.
5.5 Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum der Akademie, soweit ein solcher Eigentumsvorbehalt nach dem jeweils maßgeblichen Sachenrecht wirksam ist.
5.6 Bei Mängeln bestehen die gesetzlichen Mängelrechte. Diese werden durch die vorliegenden Bedingungen weder verkürzt noch ausgeschlossen. Besondere gesetzliche Regelungen für Datenträger mit digitalen Inhalten und für Waren mit digitalen Elementen bleiben unberührt.
5.7 Zusätzliche Garantien bestehen nur, wenn sie ausdrücklich zugesagt wurden. Gesetzliche Mängelrechte werden durch eine Garantie nicht eingeschränkt.
6. Veranstaltungsleistungen und Teilnahmevoraussetzungen
6.1 Inhalt, Termin, Veranstaltungsort, Dauer, Teilnahmegebühr und enthaltene Leistungen ergeben sich aus der jeweiligen Veranstaltungsbeschreibung.
6.2 Besondere fachliche Voraussetzungen, erforderliche Qualifikationen oder mitzubringende Materialien werden vor der Buchung angegeben. Die Akademie darf einen Nachweis verlangen, soweit dies zur Prüfung einer zuvor bekannt gegebenen Teilnahmevoraussetzung erforderlich ist.
6.3 Anreise, Übernachtung und Verpflegung sind nur dann Bestandteil der gebuchten Leistung, wenn dies ausdrücklich ausgewiesen ist.
6.4 Die Veranstaltungen dienen der Wissensvermittlung und Fortbildung. Ein bestimmter persönlicher Lern-, beruflicher oder wirtschaftlicher Erfolg wird nicht geschuldet, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
6.5 Eine Teilnahmebescheinigung oder ein Zertifikat bestätigt nur den darin bezeichneten Inhalt. Die Teilnahme begründet für sich genommen weder eine staatliche Anerkennung noch eine berufsrechtliche Erlaubnis zur Ausübung heilkundlicher oder anderer erlaubnispflichtiger Tätigkeiten.
7. Absage durch den Kunden und Ersatzteilnahme
7.1 Der Kunde kann seine Teilnahme vor Veranstaltungsbeginn in Textform, beispielsweise per E-Mail an akademie@klinghardt-akademie.de, stornieren. Für die Berechnung der Fristen ist der Zugang der Erklärung bei der Akademie maßgeblich.
7.2 Geht die Stornierung mindestens 30 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn ein, ist sie kostenfrei. Bereits gezahlte Teilnahmegebühren werden vollständig erstattet.
7.3 Geht die Stornierung 15 bis 29 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn ein, kann die Akademie einen durch die Stornierung konkret entstandenen und nachgewiesenen Ausfall bis 10% der Kursgebühr verlangen. Der Betrag ist außerdem auf die vereinbarte Teilnahmegebühr begrenzt.
7.4 Bei einer Stornierung weniger als 15 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn kann die Akademie den konkret entstandenen und nachgewiesenen Ausfall verlangen, höchstens jedoch die vereinbarte Teilnahmegebühr.
7.5 Bei der Berechnung nach den Ziffern 7.3 und 7.4 werden ersparte Aufwendungen und Einnahmen aus einer anderweitigen Vergabe des frei gewordenen Platzes berücksichtigt. Die Akademie ergreift zumutbare Maßnahmen zur Begrenzung des Ausfalls. Dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis offen, dass kein oder ein geringerer Ausfall entstanden ist.
7.6 Nimmt der Kunde ohne vorherige Stornierung nicht teil, richten sich etwaige Vergütungsansprüche nach den gesetzlichen Vorschriften. Gesetzlich anzurechnende Ersparnisse und anderweitiger Erwerb werden berücksichtigt.
7.7 Statt zu stornieren, kann der Kunde eine Ersatzperson benennen. Die Benennung soll möglichst frühzeitig in Textform erfolgen. Erfüllt die Ersatzperson die zuvor mitgeteilten Teilnahmevoraussetzungen und stehen ihrer Teilnahme keine konkreten sachlichen Gründe entgegen, wird die Umbesetzung ohne zusätzliche Gebühr vorgenommen.
7.8 Bei einer Umbesetzung bleibt der ursprüngliche Kunde zur Zahlung verpflichtet, sofern nicht ausdrücklich eine Vertragsübernahme vereinbart wird. Für den erfolgreich übertragenen Platz fällt keine Stornierungsgebühr an.
7.9 Gesetzliche Widerrufs-, Rücktritts- und Kündigungsrechte, insbesondere eine Kündigung aus wichtigem Grund, bleiben unberührt. Wird ein solches Recht wirksam ausgeübt, richten sich die finanziellen Folgen nach den einschlägigen gesetzlichen Vorschriften.
7.10 Erstattungsbeträge werden unverzüglich, spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Feststellung des Erstattungsanspruchs, zurückgezahlt.
8. Absage durch die Akademie
8.1 Die Akademie kann vor Veranstaltungsbeginn vom Veranstaltungsvertrag zurücktreten, wenn die Durchführung durch ein unvorhersehbares, von ihr nicht zu vertretendes Ereignis unmöglich oder unzumutbar wird. Dazu zählen insbesondere ein behördliches Veranstaltungsverbot oder eine plötzliche schwere Erkrankung einer für die Veranstaltung wesentlichen Lehrperson, wenn eine fachlich geeignete und für die Teilnehmer zumutbare Vertretung trotz angemessener Bemühungen nicht verfügbar ist.
8.2 Eine Absage wegen zu geringer Teilnehmerzahl ist nur zulässig, wenn die konkrete Mindestteilnehmerzahl und ein Absagevorbehalt vor der Buchung mitgeteilt wurden. Die Absage muss dem Kunden spätestens 14 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn zugehen.
8.3 Über eine Absage informiert die Akademie den Kunden unverzüglich. Bereits gezahlte Entgelte für die ausgefallene Leistung werden unverzüglich, spätestens innerhalb von 14 Tagen nach der Absage, erstattet.
8.4 Die Teilnahme an einem Ersatztermin oder die Annahme eines Gutscheins ist freiwillig.
8.5 Weitergehende gesetzliche Ansprüche bleiben bestehen. Für Schadensersatzansprüche gelten die Regelungen in Ziffer 12. Dies gilt auch für Ansprüche im Zusammenhang mit Reise- oder Übernachtungskosten.
9. Änderungen einer Veranstaltung
9.1 Die Akademie darf einzelne organisatorische oder inhaltliche Anpassungen vornehmen, wenn hierfür ein sachlicher Grund besteht, der Gesamtcharakter der Veranstaltung erhalten bleibt und die Änderung unter Berücksichtigung der Interessen der Teilnehmer zumutbar ist.
9.2 Eine angekündigte Lehrperson darf aus einem sachlichen Grund, insbesondere bei Erkrankung, durch eine fachlich vergleichbar qualifizierte Person ersetzt werden. Ist die Durchführung durch eine bestimmte Person ein wesentliches Merkmal der gebuchten Veranstaltung, richtet sich die Änderung nach Ziffer 9.4.
9.3 Über Änderungen werden die Teilnehmer so früh wie möglich informiert. Die vereinbarte Qualität und der wesentliche Leistungsumfang dürfen durch geringfügige Anpassungen nicht herabgesetzt werden.
9.4 Eine Verlegung auf einen anderen Veranstaltungstag, eine wesentliche Änderung des Veranstaltungsortes, die Umstellung einer Präsenzveranstaltung auf ein Onlineformat oder eine sonstige wesentliche Leistungsänderung bedarf der Zustimmung des Kunden. Ohne Zustimmung bleibt der ursprüngliche Vertrag maßgeblich. Kann die Akademie ihn nicht erfüllen, gelten die gesetzlichen Rechte und gegebenenfalls Ziffer 8. Schweigen gilt nicht als Zustimmung.
10. Verhalten bei Veranstaltungen und Aufnahmen
10.1 Teilnehmer haben auf die Rechte und berechtigten Interessen anderer Anwesender Rücksicht zu nehmen. Sachlich begründete Sicherheits- und Hausordnungsanweisungen sind zu beachten.
10.2 Ton- und Videoaufnahmen des Veranstaltungsgeschehens sowie das Fotografieren von Präsentationen, Lehrmaterialien oder praktischen Demonstrationen sind ohne vorherige Erlaubnis der Akademie untersagt. Bei Aufnahmen von Personen sind zusätzlich deren Persönlichkeitsrechte und erforderliche Einwilligungen zu beachten.
10.3 Eigene schriftliche Notizen bleiben zulässig. Gesetzlich bestehende Nutzungsbefugnisse werden nicht eingeschränkt.
10.4 Bei erheblichen oder wiederholten Pflichtverletzungen kann die Akademie einen Teilnehmer nach erfolgloser Abmahnung von der weiteren Teilnahme ausschließen und das Vertragsverhältnis aus wichtigem Grund beenden. Eine Abmahnung ist entbehrlich, wenn die Schwere des Verstoßes oder eine unmittelbare Gefährdung ein sofortiges Handeln rechtfertigt.
10.5 Die finanziellen Folgen eines Ausschlusses richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften. Ein automatischer vollständiger Verfall der Teilnahmegebühr wird nicht vereinbart.
10.6 Diese AGB enthalten keine Einwilligung in die Herstellung oder Veröffentlichung von Bild-, Ton- oder Videoaufnahmen der Teilnehmer durch die Akademie. Soweit eine Einwilligung erforderlich ist, wird sie gesondert und freiwillig eingeholt.
11. Lehrmaterialien, Bezeichnungen und praktische Übungen
11.1 Urheber- und sonstige Schutzrechte an Seminarunterlagen, Präsentationen und weiteren bereitgestellten Materialien verbleiben bei den jeweiligen Rechteinhabern.
11.2 Soweit nicht ausdrücklich weitergehende Rechte eingeräumt werden, dürfen Teilnehmer die Materialien für ihre eigene Aus- und Fortbildung sowie als persönliche Arbeitshilfe verwenden. Gesetzliche Nutzungsbefugnisse bleiben unberührt.
11.3 Eine darüber hinausgehende Veröffentlichung, öffentliche Zugänglichmachung, Weitergabe von Kopien oder Verwendung geschützter Materialien für eigene Schulungsangebote setzt die erforderliche Zustimmung des Rechteinhabers voraus.
11.4 Durch die Teilnahme wird keine Befugnis erworben, im Namen der Akademie aufzutreten, deren Kennzeichen als eigene Anbieterkennzeichnung zu verwenden oder sich als von der Akademie beziehungsweise von Dr. Klinghardt autorisierter Ausbilder zu bezeichnen. Hierfür ist eine gesonderte Berechtigung erforderlich. Wahrheitsgemäße Angaben über tatsächlich absolvierte Veranstaltungen bleiben zulässig.
11.5 Veranstaltungen über Untersuchungs- oder Behandlungsmethoden begründen keinen Anspruch auf eine persönliche Untersuchung oder Behandlung.
11.6 Die Mitwirkung an praktischen Übungen oder Demonstrationen ist freiwillig. Soweit Aufklärung und Einwilligung erforderlich sind, erfolgen diese gesondert vor der jeweiligen Maßnahme. Eine Ablehnung berührt die übrigen vertraglichen Teilnahmerechte nicht.
11.7 Die Anwendung vermittelter Kenntnisse außerhalb der Veranstaltung erfolgt im Rahmen der eigenen fachlichen Qualifikation und der jeweils geltenden gesetzlichen Vorgaben. Die gesetzlichen Pflichten und die Haftung der Akademie bleiben hiervon unberührt.
12. Haftung
12.1 Die Akademie haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus einer schuldhaften Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
12.2 Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet die Akademie für den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Wesentlich sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
12.3 Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.
12.4 Die vorstehenden Begrenzungen gelten nicht bei arglistigem Verschweigen eines Mangels, bei einer übernommenen Garantie im Umfang des Garantieversprechens oder bei zwingender gesetzlicher Haftung, insbesondere nach dem Produkthaftungsrecht.
12.5 Soweit die Haftung der Akademie ausgeschlossen oder begrenzt ist, gilt dies entsprechend für die persönliche Haftung ihrer Organe, gesetzlichen Vertreter, Beschäftigten und Erfüllungsgehilfen.
13. Personenbezogene Daten und Kommunikation
13.1 Die Akademie verarbeitet personenbezogene Daten nach den jeweils anwendbaren Datenschutzvorschriften. Einzelheiten zu Verarbeitungszwecken, Rechtsgrundlagen, Empfängern, Speicherfristen und Betroffenenrechten sind in der gesonderten Datenschutzerklärung beschrieben.
13.2 Für die Bearbeitung von Bestellungen, die Organisation von Veranstaltungen und die Vertragsabwicklung dürfen die hierfür erforderlichen Mitteilungen über die vom Kunden angegebenen Kontaktdaten übermittelt werden.
13.3 Eine Einwilligung in Newsletter oder sonstige Werbung ist mit dem Vertragsschluss oder der Anerkennung dieser AGB nicht verbunden. E-Mail-Werbung erfolgt nur auf Grundlage einer gesonderten Einwilligung oder einer gesetzlichen Erlaubnis unter Einhaltung ihrer Voraussetzungen.
13.4 Gesetzliche Auskunfts-, Berichtigungs-, Löschungs-, Widerspruchs- und weitere Datenschutzrechte bleiben unberührt. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten können einer sofortigen Löschung einzelner Daten entgegenstehen.
14. Anwendbares Recht und gerichtliche Zuständigkeit
14.1 Für die vertraglichen Beziehungen gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
14.2 Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Rechts entzogen wird, das ohne Rechtswahl auf den jeweiligen Vertrag anzuwenden wäre.
14.3 Zwingende Vorschriften, die unabhängig von einer Rechtswahl anwendbar sind, bleiben unberührt.
14.4 Für gerichtliche Streitigkeiten gelten die gesetzlichen Zuständigkeitsregelungen einschließlich der anwendbaren internationalen Übereinkommen. Ein ausschließlicher Gerichtsstand wird durch diese AGB nicht vereinbart.
15. Schlussbestimmungen
15.1 Sollte eine Bestimmung dieser AGB nicht wirksam einbezogen oder unwirksam sein, bestimmen sich die Folgen nach den gesetzlichen Vorschriften. An die Stelle einer unwirksamen Bestimmung treten die einschlägigen gesetzlichen Regelungen.
15.2 Änderungen dieser AGB gelten für bereits geschlossene Verträge nur, wenn sie wirksam vereinbart werden. Die Veröffentlichung einer neuen Fassung ändert bestehende Verträge nicht.